Reifen, die der Hersteller ausdrücklich für Elektrofahrzeuge kennzeichnet – erkennbar an „Elect“, „EV“ oder „EVc“ auf der Flanke.
Diese Reifen tragen die Elektro-Kennzeichnung des Herstellers auf der Flanke – je nach Marke „Elect“, „EV“ oder „EVc“. Elektroautos wiegen wegen der Batterie deutlich mehr und setzen ihr volles Drehmoment sofort auf die Straße: Beides belastet die Reifen stärker als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Entsprechend gekennzeichnete Reifen legt der Hersteller auf diese Last und den Verschleiß aus, auf einen niedrigen Rollwiderstand – jeder Rollwiderstand kostet Reichweite – und auf ein leises Abrollen, denn ohne Motorgeräusch fallen Abrollgeräusche im E-Auto deutlich stärker auf.
Pflicht sind sie nicht: Ein Elektroauto darf jeden Reifen fahren, der in seinen Fahrzeugpapieren steht – oft ist das ein XL-Reifen mit ausreichender Tragfähigkeit. Maßgeblich sind immer Größe, Last- und Geschwindigkeitsindex aus den Fahrzeugpapieren. Über die Filter grenzen Sie Breite, Querschnitt, Zoll, Saison und Marke in Sekunden ein. Das EU-Reifenlabel mit Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Geräuschklasse ist bei jedem Reifen hinterlegt und macht die Modelle direkt vergleichbar.
Mehr Wissen im Ratgeber: Lastindex-Tabelle und EU-Reifenlabel erklärt.
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